Archiv für Januar 2009

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Isolierstation Classics: Erbsenzähler

31. Januar 2009

Lange vor Besserwixer.de gab es die Isolierstation – einen gemeinsamen Blog von Alex Cee und meiner Wenigkeit. Satirische Texte sorgten doch schon für ein positives Feedback und eine spätere Buchveröffentlichung. In unseren „Isolierstation Classics“ lest ihr heute einen offenen Brief an einen bekannten Katzenfutterhersteller.

 

Erbsenzähler
– Alex Cee, Februar 2006

Liebes Whiskas®-Team,

ich schreibe Ihnen im Auftrag meines Katers Rasputin, seit 10 Jahren ein treuer Kunde Ihres Hauses und bis dato ein begeisterter Konsument Ihres Trockenfutters. Im Gegensatz zu vielen anderen Vertretern seiner Rasse ist er ein sehr wählerischer Gourmet und lässt nur Qualitätserzeugnisse von ausgewählten Futterherstellern über seine verwöhnten Lippen wandern.

Da Sie von Whiskas® stets Wert auf höchste Qualität legen und zu Recht alles darum geben, der Katze mit Ihren Nahrungsmitteln ein glückliches und gesundes Leben zu ermöglichen, hatte Rasputin kein Problem damit, ihr Whiskas® Adult Trockenfutter mit Thunfisch und Lachs zu fressen, so lange es nicht länger als 12 Stunden der Normalatmosphäre außerhalb der Verpackung ausgesetzt war, denn dann ist der appetitliche Fischgeruch verfolgen und das Futter für ihn ungenießbar.

Doch dies ist nicht der Grund, warum ich Ihnen schreibe. Sie müssen ja keine Rücksicht auf die extravaganten Gewohnheiten meiner Stubendiva nehmen. Vielmehr lässt Rasputin durch diesen Kanal ausrichten, dass er nicht Ihre Meinung teilt, dass die seit kurzem zugemischten Erbsen zur katzengerechten und gesunden Ernährung gehören. Auch wenn Sie sich auf Ihrer Homepage als eine Marke preisen, die für „jahrelange Erfahrung im Bereich Katzenhaltung und -ernährung“ steht, entgegnet mein Kater, dass er in seinem Dasein ALS Katze sehr wohl besser beurteilen kann, was gut für ihn ist und was nicht.

Er zumindest hat noch nie unter freiem Himmel nach Erbsen gesucht und sie sorgfältig aus der Hülse gepellt, nur um sie anschließend wild schnurrend und mit Hochgenuss zu fressen. Eigentlich hat er noch nie nach Gemüse gebuddelt, es sei denn, er wollte mit der Erde sein eben gesetztes Häufchen zuscharren.

Rasputin möchte Sie mit dieser Mail an die strikte Einhaltung der Nahrungskette „Pflanze – Tier – Katze“ erinnern, da seinem Empfinden nach Erbsen vornehmlich zur Mast von Hasen und Wild gedacht sind, damit diese später, aus der Dose gepellt, über seinen Gaumen rutschen können. Manchmal frisst zwar auch sein leibeigener Zweibeiner und Dosenöffner diesen ekligen Kram, doch was will man von einer Rasse erwarten, die auch vulgäre, laute und sabbernde Hunde hält und den ganzen Tag in diese bunte, flackernde Kiste starrt, wo ab und an ein kleines Auto durchfährt oder 22 andere Zweibeiner einer weißen Kugel hinterher rennen? Da Rasputin aufgrund seiner Anatomie über keine Finger verfügt, um schwulen Grünkram aus der Schale zu sammeln und es leid ist, die Erbsen fein säuberlich mit der Nase aus dem Napf zu schubsen, hat er sich dazu entschlossen, Ihr Whiskas® Adult mit Thunfisch und Lachs und Knackits® mit Gemüse künftig zu ignorieren.

Da wiederum sein Herrchen eine ganze Weile dafür ackern muss, damit sein launisches Haustier ÜBERHAUPT etwas in seiner Futterschale vorfindet, habe ich mich dazu entschlossen, zukünftig auf Brekkies® mit Kabeljau und Seelachs umzusteigen, es sei denn, die Erbsen fliegen wieder aus der Futtermischung und werden von Bonduelle® zu was Gescheitem verarbeitet oder von Dr. Oetker® auf eine Pizza gelegt. Rasputin zumindest frisst es nicht.

Mit freundlichen Grüßen, 

Alex Cee für Rasputin, seinen Hausdrachen

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Japanische Unterbrechung

30. Januar 2009

Ich unterbreche diesen Blog für eine wichtige Mitteilung direkt aus Japan:

 

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Albtraum

29. Januar 2009

Heute Nacht hatte ich einen Albtraum: Ich träumte, dass Dschungelcamp wäre noch nicht vorbei und RTL hätte sich für eine Verlängerung entschieden. Wie das möglich wäre nach gekröntem Dschungeloberhaupt und ohne weitere D-Promis im Camp sei mal dahingestellt – Träume müssen ja nicht umbedingt logisch sein und außerdem hat man ja genug Angestellte, die einen Aufenthalt im Gulag verdient hätten. Ich weiß noch, wie sehr es mich ank*tzte, deswegen eine Extraschicht in Sachen Urwald-Reports für Besserwixer.de einzulegen … dann wachte ich auf und befand mich wieder im gewohnten Umzugs-Chaos. Sollte es in den nächsten Tagen hier etwas stiller werden, so liegt dies daran, dass ich von der grauenhaften Hanauer Innenstadt wieder in angenehmere und ruhigere Gefilde ziehe … oder ich mich freiwillig einweisen lasse, weil RTL das Dschungelcamp restartet :-)

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Kondome schützen

29. Januar 2009

Mit Kondomen kann man lustige Sachen machen … Nein, ich meinte das gerade nicht zweideutig. Was die Firma Durex für einen Werbespot mit ihren eigenen Produkten in Tierform veranstaltet hat, seht ihr hier:

 

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Isolierstation Classics: Zwei Socken, 50 Euro & ein Brief

28. Januar 2009

Und ein weiterer Teil unserer Isolierstation Classics – diesmal mein Brief an die Rechtsanwälter eines Sockenversenders, die mir wochenlang auf die Eier Füße gingen. Weitere Klassiker vom satirischen Vorläuferblog zu Besserwixer.de folgen in den nächsten Tagen..

 

Zwei Socken, 50 Euro & ein Brief
– Frankster, Juli 2005

An eine Anwaltskanzlei
in Baden-Baden

Betr.: Aktenzeichen 33.04.189246-01.XY.ungelöst
Alternativtitel: Die deutsch/französische Socken-Affäre

Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte,

vielen Dank für Ihre nette Fanpost. Seit Monaten ergötze ich mich an ihrem regen Briefaustausch, der jedoch Dank mir bisher sehr einseitig verlaufen ist. Dies soll sich hiermit ändern.

Sie kündigen in Ihrem letzten Schreiben vom 24.7.2005 an, gegebenenfalls ein gerichtliches Mahnverfahren gegen meine Wenigkeit einzuleiten, sollte ich die Gesamtsumme von EUR 54,85 für ein paar Socken (hallo?!?) nicht bis spätestens zum 3. August 2005 getätigt haben. Dem hingehend habe ich Neuigkeiten für Sie: Die französische Sockenfirma erhält von mir keinen Cent … und erst recht keine Francs!

Hintergrund ist folgender: An meine Klumpfüße lasse ich nur die Socken, die mir meine Mutter kauft. Ich käme nie auf die Idee, selbst welche käuflich zu erwerben, geschweige denn bei einer Firma im Ausland zu ordern. Ich bin doch nicht doof, ich kaufe bei Media Markt. Womit wir zum entscheidenden Punkt kämen: Ich habe niemals Socken bei einer Firma im Ausland geordert!

Es ist durchaus möglich, dass Ihr Klient einmal im Couponheft eines Werbeeinwurfs enthalten war und ich mich aus purer Langweile dazu entschieden habe, ein paar „gratis“ Fußbekleidungsstücke zu testen, jedenfalls kann ich es mir nur so und nicht anders erklären, jetzt diesen Fauxpas mit Ihnen ausfechten zu müssen. Sollten dies die Mittel und Wege Ihres Klienten sein, seinen Opfern nun durch Sie horrende Summen in Rechnung zu stellen, bin ich zumindest auf dem richtigen Weg, diese Grimm’sche Geschichte langsam aber sicher zu verstehen, auch wenn der Froschkönig bisher nicht aufgetaucht ist!

Ich räume ein, dass es durchaus im Bereich des Möglichen liegt, damals eine weitere unaufgeforderte Sockenlieferung erhalten zu haben. Mein Gedächtnis weist hierzu jedoch Lücken auf, da die ganze Geschichte meines Erachtens inzwischen schon so weit verjährt ist, dass ich mich gar nicht mehr an das „Jahr der Strümpfe“ erinnern kann. Ich könnte, gemäß der Zeit, die inzwischen vergangen ist, meine Großmutter fragen, ob sie sich noch erinnert, jedoch verstarb diese kurz nach meinem sechzehnten Geburtstag. Traurige Geschichte, die ich Ihnen vielleicht ein andermal erzählen werde.
Lange Rede, kurzer Sinn: Keine Socken, keine Kohle, kein Gewinn!

Schönen Tach noch,
Frankster
(heute barfuß)

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Giulia Siegel – Dance

27. Januar 2009

Nachdem sie als Schauspielerin (u.a. bei solchen Krachern wie „Marienhof“ oder „Schwester Stefanie“) nicht sonderlich beim Publikum ankam, als Moderatorin in Vergessenheit geriet, bei „Stars auf Eis“ nicht groß auffiel, als DJane wahrscheinlich zu teuer ist und als Model zu ungefragt, nahm Giulia Siegel 2007 eine eigene Single auf, die – wer hätte das gedacht? – keine Sau interessierte! Als Pausenfüller dennoch heute hier bei Besserwixer.de: Giulia Siegel mit „Dance“ (Singen kann sie übrigens auch nicht! ;-))

 

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Isolierstation Classics: An meinen Nachbarn

27. Januar 2009

Treue Besserwixer.de Leser wissen schon lange, dass dieser Blog hier ursprünglich aus der „Isolierstation“ entstanden ist, einem gemeinsamen Projekt von meinem Kumpel Alex Cee und meiner Wenigkeit, welcher im Jahr 2006 sogar ein Buch zustande brachte. In den nächsten Tage werde ich einige – meiner Meinung nach zeitlose – Texte aus altem Iso-Bestand hochladen. Nummero Uno ist Ceesters grandioser offener Brief an seinen Nachbarn…


An meinen Nachbarn
– Alex Cee, Oktober 2005

Bitte verstehe mich nicht falsch. Ich habe absolut nichts dagegen, dass Du zum Einzug in das neue, 200m² große, mit acht Zimmern gut bestückte und sehr geräumige Studenten-Penthouse eine Einweihungsparty schmeißt. Es sei Dir auch gegönnt, zum Kauf der neuen Räumlichkeiten durch Papi die halbe Jura-Studentenschaft einzuladen, die mit ihren frisch polierten, szenekonformen Upperclass-Fahrzeugen für die Twenty-Somethings von heute die ganze Straße voll stellen und ein Vorwärtskommen jenseits von Großmutters Schrittgeschwindigkeit geradezu unmöglich machen. Insbesondere Dein von mir heiß geliebter Yuppie-Porsche Marke Mini(pli) darbietet sich in meiner Einfahrt besonders gut und mit Sicherheit wäre es ein Hochgenuss für meine Fahrlehrerin gewesen, mir dabei zuzuschauen, wie ich all das von ihr gelernte Handwerk anwenden durfte, um millimetergenau an Deiner blauen Knutschkugel vorbeizumanövrieren, damit der Lack Deiner Paris-Hilton-Schaukel auch bloß keinen Kratzer abbekommt.

Wirklich, mein lieber neuer Nachbar, ich bin ein toleranter Mensch. Ich komme mit Punks aus und von mir aus auch mit Hooligans. Ich besuche Heimspiele der Offenbacher Kickers und ich schaue mir Hardcore-Wrestling in Essen an. Auch habe ich kein Problem damit, die von Dir titulierte „Musik“ – eine Mischung aus Electronic, Jazz, Fahrstuhlmucke und ganz viel Schnee – mit 300 Dezibel eine Nacht lang zu ertragen. Und – hey – selbstverständlich steht es Euch auch zu, etwas zu essen und euch besinnungslos vollzuschütten, wenn ihr Euch schon in der fußballfeldgroßen Wohnung eine Nacht lang gegenseitig ertragen müsst. Dass der Offenthaler-Chinese gut ist und der Bambi-Pizzadienst weniger gut, das weiß ich auch, und – zugegeben – diese Erfahrung muss man sammeln, wenn man sich in Dreieich niederlässt.

Und doch, lieber Nachbar im Gucci-Hemd, es gibt da etwas, das mein persönliches Empfinden arg kränkt. Es ist nicht das Licher x²-Lemon, das ihr getrunken habt, und es sind auch nicht die trendy Instant-Alcopops, die gefriergetrocknet in etwa so bekömmlich sind, wie sämtliche andere Sonderabfallprodukte aus dem Chemiewerk, aus dem sie stammen. Ich störe mich auch nicht an dem Geschlechtsverkehr, den ihr zu solchen Anlässen untereinander begeht und ich unterstütze sogar euren Kampf gegen Aids, Tripper und ungewollte Schwangerschaft, den ihr mit der Verwendung von London-Pimmelüberzieher zum Ausdruck bringt.

Nur eine Kleinigkeit, mein lieber Nachbar, nur eine Kleinigkeit solltest Du beherzigen, wenn Du mal wieder auf die Idee kommen solltest, eine Orgie für die Leitungskräfte von Morgen zu veranstalten. Wenn Du also mal wieder nicht weißt, wohin mit dem ganzen Geld aus Deinen Aktiendividenden, Mieteinnahmen und Omas Sparstrumpf, dann investiere Deine Kohle doch in einen Abfallbeseitigungsfachmann.

Du kannst es natürlich auch wieder so machen wie am Samstag, als Du und Deine Kumpanen – laut grölend und unschwer zu überhören – die Überreste Deines gemütlichen Beisammenseins mit Schwung über unseren Gartenzaun geworfen und dabei nicht nur mich, sondern – viel sträflicher – auch meine Tüte voller Leckerlis von McDonalds nur um haaresbreite verfehlt hast! Vielleicht hat Dich mein „HHHEEEEYYYY DU KOKSENDER PENNER“ ein wenig irritiert oder vielleicht war es auch der große Knall des aufplatzenden Gelben Sacks, der Dich zur sofortigen Flucht in Deine Lounge veranlasst hat, doch sei Dir an dieser Stelle folgendes gesagt:

Nur weil wir die Bundys der Straße sind, heißt das lange noch nicht, dass Du Deinen Partymüll auf unserem Grundstück entsorgen darfst! Ist Dir überhaupt einmal in den Sinn gekommen, dass die umherfliegenden unverdauten Essensreste kein geeigneter Appetizer für meinen Hamburger Royal mit Käse und die 6er Chicken McNuggets sind? Mal ganz davon abgesehen, was wird wohl meine Großmutter denken, wenn Deine ausgelutschten Lümmeltüten in ihren Begonien hängen?

Du als neo-liberaler Jungwähler hast sicherlich Verständnis dafür, dass ich mir die Freiheit genommen habe, die drei Säcke wieder einzusammeln und mitsamt der Adresse vom örtlichen Betriebshof vor Deine Tür zurück zu befördern. Wenn dabei „aus Versehen“ der eine oder andere Beutel den Aufprall des 50 Meter Weitwurfs nicht überlebt hat, tut mir das schrecklich leid für Dich, doch Gelbe Säcke sind für derlei Zwecke eben nicht geeignet… vor allem nicht, wenn sie zweimal durch die Luft fliegen.

Solltest Du nun Dein umfangreiches Fachwissen um das Bürgerliche Gesetzbuch dazu verwenden wollen, mir nach meiner Reaktion auf Deine Aktion an den Karren zu pinkeln und mich vor Gericht zu zitieren, sei Dir schon mal mein neuer Wohnsitz „Am Arsch Platz 13, 12345 Leckmichingen“ für die Klageschrift genannt. Für Dich zahle ich sogar gerne ein Bußgeld!
Mit dem Wunsch auf eine weitere, gute nachbarschaftliche Beziehung verbleibe ich,

mit toleranten Grüßen aus den Tiefen meines Hinterteils,
Dein Ceesterli

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Hape Kerkeling auf Indianerjagd

27. Januar 2009

Hat schon einige Jährchen auf dem Buckel, rockt dennoch wie beim ersten Mal: Deutschlands erfolgreichster Entertainer Hape Kerkeling trifft bei den Karl-May-Festspielen in Elspe im Sauerland als Zorro auf Winnetou. 

 

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Dschungel-Oma kotzt sich zum Sieg (Dschungelcamp – Tag 16)

26. Januar 2009

Während sich die Kandidaten bereits am Sonntag mehr oder minder wieder gemeinsam bei „Der Tag danach“ wieder in die Arme (bzw. bei Gundis und Giulia an den Hals) fielen, stand Samstag Abend zur zweitbesten Sendezeit Tag 16 und damit das Finale von Deutschland sucht den Dschungel-Assi Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! an – und, meine Fresse, war das ein langweiliges Finale! Wahrscheinlich bin ich inzwischen so D-Promi übersättigt, dass mir „Gute Zeiten – Schlechte Zeiten“ wie eine Parade voller hochklassiger Schauspieler vorkommen wird. Der Vollständigkeit halber an dieser Stelle jedoch eine kurze Zusammenfassung der letzten Folge der Pseudo-Survivalshow:

Gundis Zambo -am Morgen des 15. Tages durch die Zuschauer von der Qual erlöst- ruft in Freiheit erstmal ihr Kind an und lässt sich von ihrem Besitzer mit Champagner verwöhnen. Ob dieser die vergangenen zwei Wochen dazu nutzte, um einmal nachzurechen wie viele Männer Gundis vor ihm schon hatte? Immerhin gab das ehemalige BimBamBino-Mäuschen im Camp ungeniert zu, bereits mit 12 Lenzen zum ersten Mal einen Nico probiert zu haben. Die verbliebenen drei Menschen im Urlaub Urwald, die früher einmal zumindest fast den Status eines Teilzeit-Promi inne hatten mussten sich jeweils für eine Prüfung (Siegeswille, Abenteuerlust und Durchhaltevermögen) entscheiden.

"Mensch Diether, du hast da aber wirklich einen häßlichen Fisch im Aquarium!" // (c) RTL

"Mensch Diether, du hast da aber wirklich einen häßlichen Fisch im Aquarium!" // (c) RTL

Durchhaltevermögen zeigte Lorenzo, dessen Kopf in eine Box gesteckt und mit Wasser, Aalen & Spinnen übergossen wurde. Schleimig, glibberig und ekelhaft – das kannte er ja schon von Deutschland sucht den Superstar. Einen unglaublichen Siegeswillen zeigte Ingrid van Bergen, die trotz vegetarischer Lebenseinstellung ein Insekt nach dem anderen verspeiste („Eigentlich schmeckt das gar nicht schlecht“), nach der Prüfung jedoch fröhlich in den Bach kübelte, während Lorielle am anderen Ende gerade ihre Klamotten wusch. Nico wurde nicht nur mit seinem Schwanz, sondern gleich mit dem kompletten Körper in eine Glasbox gesteckt, wo er sich gemeinsam mit 1,5 Millionen Fliegen und mehreren Riesenspinnen an leckeren Torten zu schaffen machte. Alle drei Kandidaten holten jeweils alle Punkte und sicherten sich damit ein 3-Sterne-Menue zum Abendessen (Döner, Burger und Rheumatabletten für Ingrid). Beim gemeinsamen Speisen bietet Nico Lorielle an, eine Sofortkastration vorzunehmen und bezeichnet die Lokation als „einen wunderschön getischten Deck“. Solche Versprecher sind rein menschlich – in diesem Zusammenhang soll es bereits schon einmal vorgekommen sein, dass ein OneNightStand zu ihm sagte „Boah, ist DER groß!“.

Ingrid holt sich brechaktuelle Tipps von Gundis // (c) RTL

Bulimie-Today: Ingrid holt sich brechaktuelle Tipps von Gundis // (c) RTL

Um es kurz zu machen: Nico wird als erster aus dem Camp geholt, gefolgt von Lorielle, die erstaunlicher Weise nicht sofort in Tränen ausbricht. Aber Prinzessin zu sein, ist seit Lady Di(e) auch nichts Schlimmes. Siegerin somit nach längerer Wartezeit alleine im Arbeitslager vergessener Halbprominenz: Ingrid van Bergen, die während ihrer Siegesrede von RTL grob ins Aus geschnitten wird. Es ist vorbei – Gott sei Dank – ich kann es jetzt unter der Woche wieder … äh, was macht man eigentlich zu dieser Uhrzeit?

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Ein Schwanz ist nicht zum denken da! (Dschungelcamp – Tag 14 & 15)

24. Januar 2009

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 Tag 14

Ingrid: „Ist das Brot?“
Gundis: 
 “Nein, Känguruschwanz!“
Ingrid:
„Ich finde ihn ja bildschön.“

Dies war nicht etwa eine Unterhaltung der beiden Damen über Nico, sondern dieser Dialog galt dem namenlosen Beuteltier, was seinen Schwanz für den Schwanz opfern durfte. Gewonnen wurde dieses Abendessen ausnahmsweise mal gemeinschaftlich, da bei der Dschungelprüfung namens „Mit Schwung in die Hölle“ (klingt immer noch besser als „Mit Schwanz ins Loch“) auf einen im Wasser schwimmenden Stern gesprungen werden durfte. Die Rücken- und Alterschwachen Ingrid und Giulia waren lediglich fürs Schwimmen zuständig, während sich Lorenzo Lorielle, Nico und Gundis auf Tarzans Spuren begaben. Giulia musste freundlich von Erzfeindin Ingrid ins Wasser gelockt werden („Hab keine Angst vor Wasser, brauchst du nicht, ich bin bei dir!“), rettete sich aber wann immer sie konnte wieder ans Ufer und ließ die alte Oma die Arbeit machen – immerhin wissen die Trümmerfrauen noch wie ein Land wieder aufgebaut wird! 

Jeder Schuss ein Treffer – zumindest bei Lorielle, der die sich beim letzten Sprung mit dem Gesicht nach vorne mal eben sein ihr das Näschen andotzte. Das Glück verfolgt die Transe aber auch wirklich: Tag 14 die Nase, einen Tag zuvor die Brust (laut BILD) – nur das Köpfchen war bereits von Geburt an beschädigt: Dies wissen wir nicht zuletzt seit Deutschland sucht den Superstar. Beschädigt ist auch der Körper von Günther Kaufmann, der am Vortag das Camp verlassen musste – jedoch im positiven Sinne, denn der sympathische Moppel hat in seine Zeit im Promi-Gulag sage und schreibe 12 Kilos abgenommen. Diese musste natürlich sofort mit einer großen Portion Steak, Pommes und Bier in der Freiheit gefeiert werden.

Giulia: „Ich hab euch alle sehr lieb gewonnen – auch Dich, Ingrid.“
Ingrid:
„NEIN!

Giulia Siegel hat Nico Schwanz aus dem Camp entwendet!

Der Beweis vor dem Krankenhaus: Giulia Siegel hat Nicos Schwanz aus dem Camp geschmuggelt! // (c) RTL

Ansonsten ging diese Episode nicht ganz unfreiwillig voll und ganz um Dschungel-Diva Giulia Siegel, die gemeinsam mit Gundis Zambo noch eine schwergewichtige Schatzsuche (Eimer tragen) hinter sich bringen musste. Zur Überraschung der Fernsehnation hatte Giulia danach wieder Rückenschmerzen – und zwar so dolle, dass sie gegen Abend die berühmten Worte „Ich bin kein Star – und war lang genug drin (um mir von meiner Gage vielleicht nochmal die Möpse aufpumpen zu lassen)“ rief, von Dr. Bob in Empfang genommen und sofort ins nächste Krankenhaus gebracht wurde. Die Diagnose nach ausführlichem Kopf-CT: Nix da! Also alles wie vorher.

Und sonst? Gundis Zambo (im Regen): „Ich habe kein trockenes Hösschen mehr!“ Besserwixer.de empfiehlt: Vielleicht mal auf Ingrids Gesicht legen, da trocknets angeblich besonders schnell aus! +++ Ingrid van Bergen: „Das Feuer wird total nass!“ – Ja, Ingrid. Und Kaffee wird trocken, Eis heiß und dein Gehirn durchblutet. +++ Giulia Siegel: „Es kann doch nicht sein, dass ich mit anderen Maßstäben als Ingrid behandelt werde!“ Richtig, die 90 Jahre Altersunterschied merkt man Dir aber auch wirklich nicht an… +++ Durch Giulias freiwilligen Ausstieg waren an diesem Tag alle Kandidaten „vielleicht“ raus aus dem Dschungel. Lorielles männlicher Fremdkörper namens Gehirn kapiert dies aber nicht und fängt an zu heulen. +++ „Giulia geht es spitze! Das sagen zumindest die Ärzte – Sie ist wahrscheinlich anderer Meinung“ Zitat Sonja Zietlow.

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Tag 15

Giulia Siegel – nach kurzem Krankenhausaufenthalt endlich im Hotel angekommen: „Ich sehe totkrank aus!“ – Psychisch krank, ja!

Sensation am vorletzten Tag im Dschungelcamp: Giulia Siegel besucht Dirk Bach und eine sich deutlich zurückhaltende Sonja Zietlow im Baumhaus: Die DJane gibt vor den Kameras zu, bereits im August (und nicht wie erst verbreitet im Dezember) ihre Rücken-OP gehabt zu haben. Sie sei unter Schmerzmitteln in den Dschungel gegangen und wäre falsch behandelt worden. Ihre Wasserangst sei übrigens auf einen Rettungschwimmerkurs zurückzuführen, bei dem ihr damaliger Trainer tragisch ums Leben gekommen wäre. Zudem sei sie niemals eifersüchtig auf Ingrid gewesen – im Gegenteil: die beiden hätten sich bestens verstanden und überhaupt hätte man die Sache ja so zurechtgeschnitten, dass ein völlig falsches Bild von ihr vermittelt worden ist.

Liebe Giulia,
egal wie dein Schmerzmittel heißt, bitte schick doch etwas an die Besserwixer.de Redaktion! Nachdem letzte Woche die Modedroge Spice verboten wurde, fehlt mir irgendwie dieser weltfremde Blick wenn ich durch Hanau laufe. Mit deinem Pulver find ichs hier bestimmt auch wieder schön…

Der Grund warum ich seit gestern blind bin, wird euch natürlich nicht vorenthalten! // (c) RTL

Der Grund warum ich seit gestern blind bin wird euch natürlich auch hier bei Besserwixer.de nicht vorenthalten! // (c) RTL

Im Camp herrscht indes Frieden seit Giulias Abgang: Lorielle entlaust nicht ihren, aber zumindest den (Nico) Schwanz und Ingrid fragt sich, warum Lorielle ihren seinen einen selbst gemachten Palmenbikini heute vorführen möchte. Nachdem die Klöten Bikinzone abgeklebt, das hautenge Teil angezogen und eine lächerliche Tanznummer aufgeführt wurde, fragt sich die niedergeschlagene Dschungelamazone mit Piepmatz ob es nicht vielleicht zuviel des Guten war. War es! – aber man gönnt der Vorzeige-Transe (die nicht „Transe“ genannt werden möchte) die noch zwei verbleibenden Tage im Rampenlicht, bevor die gesammelte Mannschaft uninteressanter D-Promis wieder in der Versenkung verschwindet. 

Lorielle: „Wenn ich an Ingrid denke, wird mein Herz sooo groß..“ – Bei etwaig noch vollständig bestehenden anderen Körperteilen würde ich mir auch Sorgen machen!

Bei der Dschungelprüfung spielt Nico ein Rettungsboot mit Hungekragen und muss von Box zu Box schwimmen, jeweils mit dem Mund an einem Seil ziehen und allerlei Ungeziefer (Aale, Kröten, Spinnen etc.) in Sicherheit bringen. Diese Aufgabe meistert er mit Bravour, wären da nicht zusätzlich einfache Matheaufgaben gewesen, die er verbockte und somit nur einen Stern zurück ins Camp brachte. Ein Schwanz ist eben nicht zum denken da! Ingrid und Lory begaben sich gemeinsam auf Schatzsuche, wurden fast von Schokotorte und Kaffee verführt, entschieden sich dann letztendlich doch lieber für ein angehmes Bad im stinkigen Schlamm und gewannen so eine Wage, auf der als erstes das Gewicht vom Schwanz festgestellt wurde. Für die Fernsehzuschauer als auch für die restlichen Camp-Insassen also eine ziemlich überflüssige Prüfung – allerdings wird der Anblick von Lorielle und besonders Ingrid im Badeanzug noch Jahre dafür sorgen, dass ich des Nachts aus dem Schlaf schrecken werde. Gundis Zambo musste an diesem Tag das Camp verlassen – somit sind Nico Schwanz, Lorielle und Ingrid van Bergen die Finalisten für die heutige Finalsendung. Bleibt nur noch, mit Lorys Kommentar zu Gundis den heutigen Report zu beenden: „Du bist die allerbeste Freundin, die ich jemals kennengelernt habe hier im Dschungelcamp!“

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Grünman

23. Januar 2009

Auch für Superhelden hat alles ein Ende: Hier sehen wir die erfundene Figur Grünman, der noch einmal eine Heldentat vollbringen möchte. Ich muss mich an dieser Stelle mal outen: Ich bin absoluter Grünman-Fan, einer Erfindung von Pockethuhn Film. Gab es jemals einen sympathischeren, charismatischeren und stärkeren Superhelden als ihn? ;-)
 

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Lauras Gelüste – Der Peter Bond Porno

22. Januar 2009

Anhand des WordPress-Administrationsmenüs läßt sich ja erkennen, wie und auf welchem Wege Besucher im Blog landen. Immer wieder landet eine nicht unbeträchtliche Menge von Peter Bond-Anhängern hier bei Besserwixer durch die Suche nach „Peter Bond Porno“. Dann will ich mal nicht so sein und euch kleinen Perverslingen mal eine Freude machen…

Mehr dazu erfahren? Jetzt gleich den neuen Isolierstation Podcast anhören - jede Woche neu & kostenlos: Jetzt auch bei iTunes!

Das DVD-Cover (von Besserwixer.de jungendfrei zensiert ;-))

Das DVD-Cover (von Besserwixer.de auf jugendfrei zensiert ;-))

Lauras Gelüste“ – jener Streifen den auch RTL vor einigen Tagen kurz beim Dschungelcamp mit einem Ausschnitt anteaserte – ist von der Firma Ribu Filmproduktion GmbH & Co. KG, im Internet unschwer zu finden unter www.ribufilm.de.  Wer sogar die Geschmacklosigkeit besitzt und sich einen wesentlich jüngeren Peter Bond (der Film wurde immerhin 1979 gedreht) auf DVD ins heimische Wohnzimmer holen möchte, kann dies im Ribu Shop für 19.90 EUR tun. Immerhin kurbelt man damit ja auch die Konjunktur an … also … irgendwie zumindest.

Auf der Besetzungliste des größten Filmdatenbank im Internet -IMBD- wird Bond übrigens an erster Stelle mit dem aussagekräftigen Titel „Man in light aircraft“ genannt – zweifelsfrei ein eindeutiger Hinweis darauf, dass dieser Film eine großartige Handlung besitzen muss. Diese liest sich dann bei Ribu Film auch wiefolgt:

Laura ist von Erotik und Sinnlichkeit fasziniert. Sie empfindet ständig Lust und ist immer bereit. Laura liebt Frauen: ihre Haut, ihre Brüste, ihre Lippen. Sie lässt keine Gelegenheit aus. Laura liebt Männer: Sie kann keinem widerstehen und gibt sich allen hin. Traumhafte O*gien wechseln sich ab: Im Privat-Jet über den Wolken oder im Rolls Royce. In Künstlergarderoben und Umkleidekabinen. Ob Stripperin oder Mulattin, ob ein oder mehrere Männer – alle machen mit. Vorsicht Lauras Lust steckt an!

Wow, ich bin wirklich völlig hin und weg. Wenn diese Beschreibung mal nicht Lust darauf macht, lieber ein Buch zu lesen, in die Kirche zu gehen oder freiwillig Samstag Vormittag einkaufen zu gehen … na ja, letzteres machen Frauen ja sowieso (außer Laura versteht sich). Der Name Peter Bond wird in den nächsten Wochen sicherlich für einen guten Absatz dieser DVD sorgen. Wer’s braucht!

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