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Dschungel-Oma kotzt sich zum Sieg (Dschungelcamp – Tag 16)

26. Januar 2009

Während sich die Kandidaten bereits am Sonntag mehr oder minder wieder gemeinsam bei „Der Tag danach“ wieder in die Arme (bzw. bei Gundis und Giulia an den Hals) fielen, stand Samstag Abend zur zweitbesten Sendezeit Tag 16 und damit das Finale von Deutschland sucht den Dschungel-Assi Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! an – und, meine Fresse, war das ein langweiliges Finale! Wahrscheinlich bin ich inzwischen so D-Promi übersättigt, dass mir „Gute Zeiten – Schlechte Zeiten“ wie eine Parade voller hochklassiger Schauspieler vorkommen wird. Der Vollständigkeit halber an dieser Stelle jedoch eine kurze Zusammenfassung der letzten Folge der Pseudo-Survivalshow:

Gundis Zambo -am Morgen des 15. Tages durch die Zuschauer von der Qual erlöst- ruft in Freiheit erstmal ihr Kind an und lässt sich von ihrem Besitzer mit Champagner verwöhnen. Ob dieser die vergangenen zwei Wochen dazu nutzte, um einmal nachzurechen wie viele Männer Gundis vor ihm schon hatte? Immerhin gab das ehemalige BimBamBino-Mäuschen im Camp ungeniert zu, bereits mit 12 Lenzen zum ersten Mal einen Nico probiert zu haben. Die verbliebenen drei Menschen im Urlaub Urwald, die früher einmal zumindest fast den Status eines Teilzeit-Promi inne hatten mussten sich jeweils für eine Prüfung (Siegeswille, Abenteuerlust und Durchhaltevermögen) entscheiden.

"Mensch Diether, du hast da aber wirklich einen häßlichen Fisch im Aquarium!" // (c) RTL

"Mensch Diether, du hast da aber wirklich einen häßlichen Fisch im Aquarium!" // (c) RTL

Durchhaltevermögen zeigte Lorenzo, dessen Kopf in eine Box gesteckt und mit Wasser, Aalen & Spinnen übergossen wurde. Schleimig, glibberig und ekelhaft – das kannte er ja schon von Deutschland sucht den Superstar. Einen unglaublichen Siegeswillen zeigte Ingrid van Bergen, die trotz vegetarischer Lebenseinstellung ein Insekt nach dem anderen verspeiste („Eigentlich schmeckt das gar nicht schlecht“), nach der Prüfung jedoch fröhlich in den Bach kübelte, während Lorielle am anderen Ende gerade ihre Klamotten wusch. Nico wurde nicht nur mit seinem Schwanz, sondern gleich mit dem kompletten Körper in eine Glasbox gesteckt, wo er sich gemeinsam mit 1,5 Millionen Fliegen und mehreren Riesenspinnen an leckeren Torten zu schaffen machte. Alle drei Kandidaten holten jeweils alle Punkte und sicherten sich damit ein 3-Sterne-Menue zum Abendessen (Döner, Burger und Rheumatabletten für Ingrid). Beim gemeinsamen Speisen bietet Nico Lorielle an, eine Sofortkastration vorzunehmen und bezeichnet die Lokation als „einen wunderschön getischten Deck“. Solche Versprecher sind rein menschlich – in diesem Zusammenhang soll es bereits schon einmal vorgekommen sein, dass ein OneNightStand zu ihm sagte „Boah, ist DER groß!“.

Ingrid holt sich brechaktuelle Tipps von Gundis // (c) RTL

Bulimie-Today: Ingrid holt sich brechaktuelle Tipps von Gundis // (c) RTL

Um es kurz zu machen: Nico wird als erster aus dem Camp geholt, gefolgt von Lorielle, die erstaunlicher Weise nicht sofort in Tränen ausbricht. Aber Prinzessin zu sein, ist seit Lady Di(e) auch nichts Schlimmes. Siegerin somit nach längerer Wartezeit alleine im Arbeitslager vergessener Halbprominenz: Ingrid van Bergen, die während ihrer Siegesrede von RTL grob ins Aus geschnitten wird. Es ist vorbei – Gott sei Dank – ich kann es jetzt unter der Woche wieder … äh, was macht man eigentlich zu dieser Uhrzeit?

Ein Kommentar

  1. ich fürchte deine Dschungel-Erholungskurs musst du noch verschieben.
    Die nächsten Wochen und Monate werden alle Kandiaten munter durch die Sendungen aller Programme tingeln und uns mit ihrer Anwesenheit beehren, bis auch der letzte Hirni begriffen hat, dass Frau Siegel nicht die Spielverderberin ist, sondern all die anderen, die Böööösen sind.
    (So wie der Geisterfahrer im Radio die Warnung hört und meint: „was ein Geisterfahrer soll hier sein??? So’n Quatsch! HUNDERTE SIND HIER!!!“)

    Und bis wir auf RTL2 Explosiv die Reportage Lorenzos Wandlung zur Lorielle live miterleben dürfen und ein Bond, ein Peter Bond, auf QVC mit den Worten: „Jäh Baby,“ Haargel verticken darf.

    All das werden wir noch über uns ergehen lassen müssen, bis wir uns freiwillig, aus reinem Selbstschutz natürlich, bei der GEZ selbst anzeigen.



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