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Heute in den Medien

13. Februar 2009

Superstars von gestern

Was machen die DSDS-Gewinner heute?  fragt die BILD http://www.bild.de und lässt dabei die fünf Gewinner vorheriger Staffeln zu Wort kommen. So erfährt der interessierte Leser u.a.., dass Tobias Regner zur Zeit ohne Plattenvertrag mit seiner Band an einem neuen Album arbeitet und die fast vergessene Lesbenrockerin Elli Erl in diesem Frühjahr mit einem in den USA produzierten Werk in die Charts starten will. Faszinierend in meinen Augen, da meiner Meinung die Haltswertszeit von TV-Show-gecasteten Musikern nicht länger als ein Jahr andauert. Die Ex-Sternchen wollen dies jedoch zumeist nicht wahrhaben – siehe Daniel Küblböck, der als „seriöser Sänger“ (lol) weiterhin versucht, von seinem beständig-kleinen Fankreis von damals zu leben. Eindeutig der Zladko der Musikbranche ;-)

 

Zum Lachen in den Keller gehen

Die Geschichte von Josef Fritzl, der seine Tochter jahrelang in einen Keller sperrte und dort missbrauchte, kommt auf die Bühne – berichtet der Stern. Der Wiener Theatermacher und Provokateur Hubsi Kramar erschuf eine Satire über den Inzest-Fall, die unter dem Namen „Pension F.“ am 23. Februar in Wien Premiere feiern soll. Die Schluchtenscheißer regen sich deswegen auf und hierzu heißt es auf der Homepage des 3raum Theaters: „durch die Entwicklungen der letzten Wochen geben wir bekannt, dass das ursprüngliche Stück mit dem Titel „Pension Fritzl“ nunmehr „Pension F.“ heisst.“ Wäre ja auch ein Ding, wenn der alte Sack durch eventuelle Klagen wegen seines Namens in dem Stück noch zu Reichtum käme. Österreich hat auf jeden Fall einen neuen Skandal, Leute ohne Humor appellieren an die Moral .. und mir ist das eigentlich egal! Ich hoffe auf Ausschnitte im TV (aber bitte nicht auf ORF) und arbeite weiter an meiner Musical-Fassung von „Peter Hartz – Mit SPD und Samba-Nutten für die Volksarmut“.

 

Keine Chancen beim Bundesvision Song Contest?

Gegenüber der BILD  sagte (der von uns hier vor einigen Tagen mit seinem LiedSchatz halt’s Maul“ vorgestellte) Sven van Thom zu seinem heutigen Auftritt beim Bundesvision Song Contest: „Ein Sieg gegen Peter Fox oder Polarkreis 18 ist wahrscheinlich ziemlich ausgeschlossen, aber das ‘BuViSoCo’-Publikum war sich ja noch nie für eine Überraschung zu schade…“. Es bleibt dem Berliner Gitarrenpop-Musiker zu wünschen, der mit dem Song „Jaqueline (Ich hab Berlin gekauft)“ ins Rennen geht. Um 20:15 Uhr darf Stefan Raab wieder einige musikbegeisterte Zuschauer vor den Bildschirmen begrüßen, die sich aufgrund chronischer Langeweile in seinen TV-Shows schon lange von „tv total“ abgewendet haben. Euch auch?

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