
Kurz gecheckt – 01.7
1. Juli 2009Die verschleierte Gewalt
Schaut man an einem ganz beliebigen Tag im Jahr einmal auf Webseiten wie PI oder Akte Islam, so kann man fast sicher sein, dort tagtäglich etwas über schwere und schwerste Gewalttaten zu lesen, die von so genannten Südländern – also Türken oder Arabern oder mitunter auch Albanern – verübt worden sind, und zwar in unzähligen deutschen Städten. Dort kann man etwa in diesen Tagen lesen, wie nachts auf ein paar junge Frauen mitten in Berlin geschossen wurde, als sie sich weigerten, in einen mit Südländern besetzten BMW einzusteigen. Oder wie in Hamburg mitten am Hauptbahnhof ein junger Mann von einem Südländer erstochen wurde. (weiterlesen)
Parken verboten: Sat.1 verabschiedet sich leise aus Berlin
Jetzt ist es also soweit: Auf der Straße steht ein schrabbeliges Verkehrsschild, das Autofahrern das Parken vom 29. Juni bis zum 1. Juli untersagt. Die Erdgeschoss-Büros in der Jägerstraße Ecke Oberwallstraße sind schon leergeräumt, der Empfang ist dicht gemacht, nur ein paar Kartons lagern noch auf dem Boden. Mitarbeiter verlassen das Gebäude mit kleinen Kartons, in denen sie ihren Krimskrams mit nachhause nehmen. Die meisten bleiben ja auch da. Sat.1 zieht um. Seit heute. Und fast hätte es keiner gemerkt. (weiterlesen)
Wir habens ja…
Vor dem Bundessozialgericht hat eine türkische Frau einen Prozess gegen die Bundesanstalt für Arbeit gewonnen. Sie hatte von 1998 bis 2004 Arbeitslosengeld und -hilfe bezogen und ihre Bedürftigkeit damit unter Beweis gestellt, dass sie in diesem Zeitraum 49.000 Euro an die Schwiegereltern in der Türkei transferierte. Die kulturelle Gepflogenheit, Verwandte in der Heimat zu beschenken, sei zu respektieren. (weiterlesen)
Paparazzi-Inferno im Internet
Niemand war schneller: Sechs Minuten vor dem Gerichtsmediziner verkündete die Klatschseite TMZ den Tod von Michael Jackson. Die US-Website schlägt nicht zum ersten Mal renommierte Medien. Das bringt ihren Machern Anerkennung – und Kritik an zweifelhaften Recherchemethoden. Als die Gründer der Internet-Seite TMZ ein Büro suchten, wurden sie im Westen Hollywoods direkt am Sunset Boulevard fündig. Hier bietet sich dem jungen angesagten Traumfabrik-Menschen alles, was er braucht: noble Nightclubs wie die „Hyde Lounge“, schicke Sonnenbräunungsstudios – und Fitness-Center mit dem schlichten Namen „Crunch“, was frei übersetzt nahelegt, den eigenen Körper für die perfekte Figur ordentlich in die Zange zu nehmen. (weiterlesen)
Der Tag, an dem das Fernsehen dabei war, als Michael Jackson starb
(…) Es ist erstaunlich, in welchem Ausmaß Jacksons Tod seit der Nacht von Donnerstag auf Freitag weltweit die Medien durcheinander wirbelt. Nicht nur, weil der frühere „King of Pop“ in den vergangenen Jahren den meisten Journalisten (zumindest in Deutschland) allenfalls eine Randbemerkung in den Klatschspalten wert gewesen war, sondern weil diese Art der Dauerberichterstattung sonst nur vorkommt, wenn auf der Welt große Unglücke und Katastrophen passiert sind. Das hat auch im deutschen Fernsehen zu einigen Situationen geführt, an die man sich noch eine Zeitlang erinnern wird. (weiterlesen)